Notschlafstelle
Kein Dach über dem Kopf - Wo soll ich heute schlafen?Die Notschlafstelle heißt auch Übernachtungsbereich. Sie ist ein bekanntes Angebot für wohnungslose Menschen. Diese Möglichkeit wird seit vielen Jahren von der Wohnungslosenhilfe und den Herbergen des westfälischen Herbergsverbandes angeboten.
Hier können einzelne Personen oder Paare übernachten.
Zum Beispiel Menschen:
- die gerade in einer schweren sozialen Notlage sind.
- die schon länger keine feste Wohnung haben.
- die nicht wissen, wo sie schlafen können.
Die Menschen können dort ein Zimmer bekommen. Sie dürfen dort bis zu 3 Nächte im Monat bleiben.
Wie, Wo und Wann?
Sie sind in einer Notsituation und obdachlos? Dann können Sie uns rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen, aufsuchen. Es ist immer eine diensthabende Person vor Ort, die Sie als Übernachter*in aufnehmen kann. Melden Sie sich dazu im Erdgeschoss des Haupthauses (Mühlenstr. 9, 32756 Detmold) oder rufen Sie uns an unter: 05231 - 92240. Volljährigkeit ist hierbei Voraussetzung. Bei nicht volljährigen Personen ist das zuständige Jugendamt oder die Polizeibehörde Ansprechpartner.
...eine Bank ist kein Zuhause!

... ein paar Regeln:
- Wenn man Sozialhilfe oder Hartz IV bekommt, ist die Übernachtung kostenlos,
- Drogen und harter Alkohol sind verboten,
- wer Gewalt androht oder gewalttätig wird, kann nicht bleiben,
- Ruhezeiten sind einzuhalten, die Nacht ist zum Schlafen da,
- Frühstück und Abendessen sind während der drei Tage kostenlos.
Wohnen in der Herberge zur Heimat
Niemand sollte auf der Straße leben...Es kann im Leben zu verschiedenen Problemen und Schwierigkeiten kommen:
Man kann z.B. kein Geld mehr für die Miete oder die Stromkosten aufbringen, weil man sehr wenig verdient oder auf Bürgergeld angewiesen ist,
eine Beziehung geht in die Brüche oder man wird Zuhause vielleicht geschlagen und kann dort nicht mehr hin,
die Wohnung wird einem gekündigt und man kann nichts dagegen machen.
Wenn man wohnungslos geworden ist und sich alleine nicht helfen kann, reicht ein Ratschlag allein nicht aus und man braucht viel mehr Hilfe und Unterstützung.
Manchmal suchen Menschen in solchen Situationen Trost und Ablenkung, indem sie Alkohol oder Drogen konsumieren. Dadurch werden die Probleme aber nicht kleiner, sondern oft viel größer. Die Herberge zur Heimat hilft seit vielen Jahren Menschen, die obdachlos geworden sind und sich alleine nicht helfen können.
Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihr eigenes Zuhause zu gestalten
Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht

Unser Angebot:
Man bekommt wieder ein Dach über dem Kopf,
Unterstützung bei Anträgen auf Bürgergeld,
Hilfe und Unterstzüng bei Schulden,
Begleitung zu Terminen beim Amt,
Unterstützung bei Briefen,
Hilfe bei der Jobsuche,
Hilfe bei zwischenmenschlichen Problemen,
- Hilfe bei Problemen mit Alkohol oder Drogen...
Unterstützung Zuhause
Wenn mann alleine nicht zurecht kommt...
Manchmal wachsen einem die Probleme über den Kopf. Man fühlt sich müde, krank und schwach. Die Briefe stapeln sich. Das Jobcenter kürzt die Leistungen, weil man nicht zum Termin erscheinen konnte. Man zieht sich immer weiter zurück und wird immer einsamer und trauriger. Alkohol und andere Drogen machen alles nur noch schilmmer.
Bevor man die Wohnung verliert und so krank wird, dass nichts mehr geht, sollte man sich früh genug Hilfe holen.
Dafür gibt es die "ambulanten Hilfen". Vielen Menschen ist dadurch schon geholfen worden, und sie konnten ihre Wohnung behalten.
Unterstützung bei Dingen wie z. B:
Die Herberge zur Heimat bietet- Briefe vom Amt beantworten,
- Formulare ausfüllen,
- Anträge stellen,
- Termine beim Jobcenter oder andern Ämtern wahrnehmen,
- Schulden regeln,
- mit dem Geld auskommen,
- "richtig" einkaufen,
- die Wohnung sauber halten,
- Miete und Stromkosten pünktlich bezahlen,
- Problemen mit dem Vermieter regeln,
- Beziehungsprobleme klären,
- eine Arbeit oder Betätigung finden,
- Drogenprobleme angehen,
- gesundheitliche/psychische Probleme bearbeiten,
- Einsamkeit überwinden,
- Freizeit gestalten...

