Neubau für Menschen in sozialen Notlagen
Herberge zur Heimat bittet Bevölkerung um finanzielle UnterstützungDetmold. Ein neues Zuhause, neue Perspektiven und mehr Unterstützung: Die Herberge zur Heimat, die Menschen in sozialen Notlagen unterstützt, errichtet ab November einen Neubau mit 14 barrierefreien Appartements in der Mühlenstraße neben ihrem Stammsitz in der Innenstadt. Für die Umsetzung des wichtigen Projekts, das im Frühjahr 2028 fertig sein soll, werden noch Spenden benötigt.
„Mit dem Neubau schaffen wir dringend benötigten Wohnraum und wollen Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine echte Perspektive geben. Dafür brauchen wir auch die Unterstützung der Menschen in Detmold und der Region“, sagt Matthias Neuper, Vorstand der Herberge zur Heimat. „Ein eigenes Zuhause ist weit mehr als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Es bedeutet Stabilität und die Möglichkeit, das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen“, ergänzt Tim Redecker, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung diakonis und der Stiftung Herberge zur Heimat.
Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro. Möglich wird die Realisierung insbesondere durch die Vergabe eines Darlehens der NRW.BANK im Bereich der Mietwohnraumförderung. Darüber hinaus wird das Vorhaben finanziell von der Stiftung Wohnhilfe und der Aktion Mensch unterstützt. Doch auch die Hilfe aus der Bevölkerung bleibt entscheidend: Noch verbleiben 45.000 Euro, die über Spenden gedeckt werden müssen.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann mit einer Spende dazu beitragen, dass diese Räume für einen Neuanfang entstehen.
SPENDENKONTO.
Stiftung - Herberge zur Heimat
Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter
IBAN: DE56 4765 0130 0005 0050 12
BIC: WELADE3LXXX
Betreff: „Neubau“


Foto: Baubeginn im November: Der Neubau ist für Menschen in sozialen Notlagen vorgesehen. Entwurf/Darstellung: Architekturbüro Schreiber + Schaul
„Wohnungslosigkeit kann jeden Menschen treffen. Häufig gehen dem Verlust der eigenen Wohnung schwierige Lebensumstände voraus − etwa Arbeitslosigkeit, finanzielle Probleme, familiäre Krisen oder gesundheitliche Belastungen“, macht Vorstand Matthias Neuper deutlich und erklärt: „In einer solchen Situation brauchen die Menschen einfach die Chance auf einen Neuanfang.“
Der Neubau in zentraler Lage bietet dabei einen besonderen Vorteil: Menschen, die Unterstützung benötigen, bleiben mitten in der Stadt und damit in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Einrichtungen, Beratungsangeboten, Einkaufsmöglichkeiten und sozialen Kontakten.
Herberge zur Heimat lädt zum bundesweiten „Tag der Wohnungslosen“ ein
Straßenfest am 11.9.Detmold. Zum „Tag der Wohnungslosen“ am Freitag, 11. September 2026, veranstaltet die Herberge zur Heimat von 14 bis 17 Uhr ein Straßenfest in der Mühlenstraße in Detmold. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Für das „Mitbring-Buffet“ darf gerne etwas beigesteuert werden. Neben gegrillten Würstchen und Getränken gibt es geselligen Austausch, Aktionen und Informationen rund um das Thema Wohnungslosigkeit.
Im gesamten Bundesgebiet wird am Tag der Wohnungslosen auf die Problemlagen der betroffenen Menschen aufmerksam gemacht. „Wir wollen mit dem Straßenfest dazu beitragen, auf die Situation im Kreisgebiet und insbesondere in Detmold hinzuweisen und mit vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen“, so Matthias Neuper, Vorstand der Herberge zur Heimat. Unterstützt werden sie dabei mit Infoständen des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei.
Geworben wird an dem Tag auch um Spenden für einen Neubau mit 14 Appartements, der am Stammsitz der Herberge zur Heimat ab November in der Mühlenstraße errichtet werden soll. Das 2,3 Millionen teure Projekt wird zwar von verschiedenen Institutionen unterstützt, allerdings werden noch 45.000 Euro benötigt. Die Herberge zur Heimat bittet deshalb um Spenden unter dem Betreff „Neubau“.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann mit einer Spende dazu beitragen, dass diese Räume für einen Neuanfang entstehen.
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Der Winter gilt als die gefährlichste Zeit für obdachlose Menschen. Doch die Wahrheit ist: Der Sommer steht ihm in nichts nach. Wenn der Asphalt glüht und die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschreiten, wird das Überleben auf der Straße zu einer extremen Belastungsprobe.
Während wir uns im Freibad abkühlen oder in klimatisierte Räume flüchten, sind Menschen ohne festen Wohnsitz der prallen Sonne schutzlos ausgeliefert. Asphalt und Betonmauern speichern die Hitze tagsüber und strahlen sie nachts unerbittlich ab. Die Folgen sind fatal: schwere Sonnenbrände, Dehydration, Kreislaufzusammenbrüche und Hitzschläge.
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